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beutegierig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung beu-te-gie-rig
Wortzerlegung Beute1 gierig1
eWDG

Bedeutung

Beispiele:
beutegierig sein
ein beutegieriger Raubvogel
beutegierige Truppen

Verwendungsbeispiele für ›beutegierig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es schwillt und steigt, brandet und braust, tobt und tost, wächst an zu einem beutegierigen Ungeheuer. [Voß, Richard: Zwei Menschen, Stuttgart: Engelhorn 1911 [1949], S. 45]
Aus Erdhügeln streckten sich die offenen Mäuler schwerer Geschütze, beutegierig. [Braun, Lily: Lebenssucher. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1915], S. 2961]
Nach tückischen Hetzjagden beutegieriger Menschen gibt es ein märchenhaftes Ende. [Die Zeit, 08.12.1978, Nr. 50]
Nicht zufällig ist das nationale Symboltier Kanadas kein stolzer, beutegieriger Adler, sondern der fleißige, ausdauernde Biber, der Dämme baut und sich darin versteckt. [Süddeutsche Zeitung, 22.07.2000]
Die Regionalfürsten, die Krause‑Gang und die beutegierigen Seilschaften aus der ehemaligen CDU‑Domäne Schleswig‑Holstein, kämpften um die Macht. [Die Zeit, 14.10.1994, Nr. 42]
Zitationshilfe
„beutegierig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/beutegierig>.

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