beutegierig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungbeu-te-gie-rig
WortzerlegungBeute1gierig1
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiele:
beutegierig sein
ein beutegieriger Raubvogel
beutegierige Truppen

Verwendungsbeispiele für ›beutegierig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es schwillt und steigt, brandet und braust, tobt und tost, wächst an zu einem beutegierigen Ungeheuer.
Voß, Richard: Zwei Menschen, Stuttgart: Engelhorn 1911 [1949], S. 45
Nach tückischen Hetzjagden beutegieriger Menschen gibt es ein märchenhaftes Ende.
Die Zeit, 08.12.1978, Nr. 50
Aus Erdhügeln streckten sich die offenen Mäuler schwerer Geschütze, beutegierig.
Braun, Lily: Lebenssucher. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1915], S. 2961
Nicht zufällig ist das nationale Symboltier Kanadas kein stolzer, beutegieriger Adler, sondern der fleißige, ausdauernde Biber, der Dämme baut und sich darin versteckt.
Süddeutsche Zeitung, 22.07.2000
Der Staat behauptete jetzt sein legales Recht auf Steuern und Zwangsarbeit und schützte zugleich den Besitz der »armen Leute« vor beutegierigen Soldaten oder betrügerischen Steuereinnehmern.
Wilson, John A.: Ägypten. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 6273
Zitationshilfe
„beutegierig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/beutegierig>, abgerufen am 05.04.2020.

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