bewohnen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung be-woh-nen
Wortbildung  mit ›bewohnen‹ als Erstglied: ↗Bewohner · ↗Bewohnung · ↗bewohnbar
 ·  mit ›bewohnen‹ als Letztglied: ↗dicht bewohnt · ↗dichtbewohnt
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. als Wohnraum nutzen
Beispiele:
sie bewohnt ein altes Haus, möbliertes Zimmer, eigenes Appartement
die ausländischen Gäste bewohnten im Hotel eine ganze Etage
ein nicht mehr bewohntes altes Schloss
dieses Gebiet ist nur von wenigen Einheimischen bewohnt (= bevölkert)
die Erde wird von über sechs Milliarden Menschen bewohnt

Typische Verbindungen zu ›bewohnen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bewohnen‹.

Verwendungsbeispiele für ›bewohnen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Manche der Gebäude sehen so aus, also seien sie heute noch bewohnt.
Süddeutsche Zeitung, 16.03.2004
Es wurde 1760 fertiggestellt, war aber nur kurze Zeit bewohnt.
Erwin Hemke, Neustrelitzer Seengebiet Wesenberg-Mirow-Fürstenberg: Berlin-Leipzig: VEB Tourist-Verlag 1979, S. 25
Seit fast zehn Jahren bewohnt man ein Haus mit Garten.
Die Zeit, 16.08.1968, Nr. 33
Sie bewohnen, wie es scheint, eine andere Erde, einen Planeten mit gedrosseltem Tempo und rätselhaft freiem Fall.
Wondratschek, Wolf: Mozarts Friseur, München, Wien: Carl Hanser Verlag 2002, S. 34
Er bewohnt eine eigene gartenumgebene, nicht große, aber sehr hübsche Villa.
Suttner, Bertha von: Autobiographie. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 8762
Zitationshilfe
„bewohnen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bewohnen>, abgerufen am 01.12.2020.

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