bezechen

GrammatikVerb · reflexiv
Aussprache
Worttrennungbe-ze-chen
Wortbildung mit ›bezechen‹ als Grundform: ↗Bezechtheit · ↗bezecht
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich sich betrinken
Beispiel:
jmd., die ganze Gesellschaft hat sich bezecht
Grammatik: oft im Part. Prät.
Beispiele:
jmd. ist stark, schnell, leicht bezecht
Die hübsche Klara zerbrach ein Sektglas, sie schien schon bezecht zu sein [Kellerm.Totentanz182]

Verwendungsbeispiele für ›bezechen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dieser ließ sich dann allerdings kaum blicken, war schon frühmorgens auf den Beinen und kam erst spätnachts wieder, ziemlich müde meistens, manchmal auch ziemlich bezecht.
Die Zeit, 16.03.1998, Nr. 11
Er bezecht sich, philosophiert - Chipstüte in der Hand, Badelatschen an den Zehen - über die merkwürdigen Frauen.
Bild, 09.02.2001
Erst als das ganze Marktvolk bezecht aus der Schenke getrieben war, schleppte er den Professor und Expräsidenten wieder in die Gaststube.
Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 134
Er trank viel und war deshalb- schon vor Sonnenuntergang stark bezecht und schläfrig.
Löhndorff, Ernst Friedrich: Südwest-Nordost, Bremen: Schünemann 1936 [1936], S. 24
Zitationshilfe
„bezechen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bezechen>, abgerufen am 07.04.2020.

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