bibliophil

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungbi-blio-phil · bib-lio-phil (computergeneriert)
HerkunftGriechisch
Wortzerlegungbiblio--phil
Wortbildung mit ›bibliophil‹ als Grundform: ↗Bibliophile
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
(schöne und kostbare) Bücher liebend, sammelnd, bevorzugend
2.
für Bibliophile, für Bücherliebhaber wertvoll
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Bibliophile · Bibliophilie · bibliophil
Bibliophile m. ‘Bücherfreund, Liebhaber und Sammler seltener, kostbarer Bücher’, Übernahme (Ende 18. Jh.) von frz. bibliophile. Zur Bildungsweise s. ↗Bibliothek und ↗-phil; vgl. dagegen griech. philóbiblos (φιλόβιβλος) ‘bücherliebend’. Bibliophilie f. ‘Bücherliebhaberei’ (Ende 18. Jh.). bibliophil Adj. ‘bücherliebend, für Bücherliebhaber wertvoll’ (Anfang 20. Jh.), rückgebildet aus Bibliophile.

Thesaurus

Synonymgruppe
biblioman · bibliophil · buchverliebt · büchernärrisch
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aufmachung Ausgabe Ausstattung Band Buch Druck Edition Ereignis Gestaltung Katalog Kostbarkeit Leidenschaft Neigung Rarität Sammler Sammlung Schatz Sorgfalt Taschenbuch Zeitschrift aufgemacht ausgestattet gestaltet

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bibliophil‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sein Apartment nennt er geräumig, da Frau und Tochter ebenso bibliophil seien wie er, reiche der Platz allerdings nie.
Die Zeit, 07.12.2009, Nr. 49
Ich erwarb diese bibliophile Ausgabe und mußte nicht einmal um den Preis feilschen.
Süddeutsche Zeitung, 15.02.1997
Diese Handarbeits-Bindetechnik findet heute nur noch selten für bibliophile Drucke Anwendung.
o. A.: Lexikon der Kunst - B. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 3895
Eine Zeitschrift hat auch im besten Fall noch das Unglück, leicht bibliophilen Charakter zu tragen, immer noch nicht unmittelbar zu sein.
Rubiner, Ludwig: Organ. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1917], S. 16845
Ende des vorigen Jahrhunderts besaß Baron de Pichon, Gründer der französischen Bibliophilen Gesellschaft, eine weltberühmte Sammlung.
Bauer, Hans: Tisch und Tafel in alten Zeiten, Leipzig: Koehler & Amelang 1967, S. 204
Zitationshilfe
„bibliophil“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bibliophil>, abgerufen am 26.04.2019.

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