Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

bilderstürmerisch

Grammatik Adjektiv
Worttrennung bil-der-stür-me-risch
Wortzerlegung Bilderstürmer -isch
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

in der Art eines Bilderstürmers

Verwendungsbeispiele für ›bilderstürmerisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Theater sei "total beschissen und langweilig" tönte Pucher vor Jahren pubertär bilderstürmerisch. [Die Welt, 04.05.2002]
Seine Bewunderer nennen ihn mutig und bilderstürmerisch, seine Kritiker brandmarken ihn als voreingenommen und nihilistisch. [Der Spiegel, 18.04.1983]
Diese Debatte lebte nach 1945 wieder auf und erlangte unter der traumatischen Erfahrung der nationalsozialistischen Verbrechen bilderstürmerische Gewalt. [Die Welt, 19.04.1999]
Die bilderstürmerische Geste des Übermalens besaß schon immer auch die Magie instinktiver Besitznahme. [Süddeutsche Zeitung, 02.08.2001]
Und so wird Serges Liebesbeweis, Marcs bilderstürmerischer Akt, wenn er das weiße Bild mit Filzstift attackiert, zum Symbol. [Der Tagesspiegel, 28.06.2000]
Zitationshilfe
„bilderstürmerisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bilderst%C3%BCrmerisch>.

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