bim

GrammatikAusruf
Aussprache
Formgeschichtelautnachahmend
eWDG, 1967

Bedeutung

bezeichnet den Glockenton
Beispiel:
bim, bam!
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

bim · bimmeln · Bimmel
bim Schallwort für den hellen Ton einer kleinen Glocke; erst im Nhd. bezeugt, oft in zwei- oder dreifacher Aneinanderreihung, womit das anhaltende Läuten zum Ausdruck gebracht wird. Solche reduplizierenden Formen veranschaulichen auch durch ablautenden Vokal (bim, bam oder bim, bam, bum) den Wechsel zwischen hohen und tiefen Glockentönen; daher umgangssprachlich die Substantivierung das Bimbam ‘das Läuten’ (18. Jh.). bimmeln Vb. ‘klingeln, mit hellem Ton läuten’, mnd. bimmeln, nhd. seit dem 17. Jh.; Ableitung vom lautmalenden bim (s. auch ↗baumeln, ↗bummeln); hierzu gebildet Bimmel f. ‘Klingel, kleine Glocke’ (um 1800; vorher schon Bimmel-Glocke bei Frisch, 1741).

Verwendungsbeispiel
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er sitzt mitten im Orchester und darf nur ein Mal aufstehen und »Bim« machen.
Die Zeit, 01.08.2011, Nr. 31
Zitationshilfe
„bim“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bim>, abgerufen am 23.09.2019.

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