Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

bim

Grammatik Interjektion
Aussprache 
Formgeschichte lautnachahmend
eWDG

Bedeutung

bezeichnet den Glockenton
Beispiel:
bim, bam!
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

bim · bimmeln · Bimmel
bim Schallwort für den hellen Ton einer kleinen Glocke; erst im Nhd. bezeugt, oft in zwei- oder dreifacher Aneinanderreihung, womit das anhaltende Läuten zum Ausdruck gebracht wird. Solche reduplizierenden Formen veranschaulichen auch durch ablautenden Vokal (bim, bam oder bim, bam, bum) den Wechsel zwischen hohen und tiefen Glockentönen; daher umgangssprachlich die Substantivierung das Bimbam ‘das Läuten’ (18. Jh.). bimmeln Vb. ‘klingeln, mit hellem Ton läuten’, mnd. bimmeln, nhd. seit dem 17. Jh.; Ableitung vom lautmalenden bim (s. auch baumeln, bummeln); hierzu gebildet Bimmel f. ‘Klingel, kleine Glocke’ (um 1800; vorher schon Bimmel-Glocke bei Frisch, 1741).

Verwendungsbeispiele für ›bim‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zwar gibt es seit Januar 2003 die landeseigene Immobilienmanagement GmbH (BIM). [Der Tagesspiegel, 11.01.2005]
Ab 2005 soll die landeseigene BIM sämtliche Bürogebäude der Stadt verwalten, auch die bezirkseigenen Amtsräume. [Die Welt, 13.09.2003]
Die BIM verwaltet 90 Gebäude, in denen Senatsbehörden, aber auch die Finanzämter untergebracht sind. [Der Tagesspiegel, 11.01.2005]
Bisher wurden von der landeseigenen BIM nur 90 Dienstgebäude des Senats bewirtschaftet. [Der Tagesspiegel, 04.02.2005]
Auch sei unklar, ob die BIM bei ihren neuen Objekten auch den Raumaufwand pro Mitarbeiter gesenkt habe. [Die Welt, 30.07.2004]
Zitationshilfe
„bim“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bim>.

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