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bindig

Grammatik Adjektiv
Worttrennung bin-dig
Wortbildung  mit ›bindig‹ als Erstglied: Bindigkeit
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Bodenkunde aufgrund von Feinkörnigkeit und Feuchtigkeit nicht locker, sondern schwer, zäh

Typische Verbindungen zu ›bindig‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bindig‹.

Verwendungsbeispiele für ›bindig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Niemals darf bindiger Boden feucht oder gar naß bearbeitet werden. [Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 67]
Bei Leber mit Kartoffelpüree erinnert sich Bindig an die Zeit der Apo. [Der Tagesspiegel, 23.03.2000]
Das Einschmieren des Roggens auf bindigem Boden ist immer nachteilig. [Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 184]
Auf schwereren, bindigeren Böden liegt diese Gefahr allerdings nicht vor. [Bruns, F.: Ueber Sparsamkeit bei der Verwendung künstlicher Düngemittel. In: Praktischer Wegweiser, 26.11.1925, S. 940]
Auf tonigem und bindigem Boden in geringer Kultur wirkt die Brache allerdings ertragssteigernd. [Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 65]
Zitationshilfe
„bindig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bindig>.

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