binokular

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungbi-no-ku-lar · bin-oku-lar (computergeneriert)
GrundformBinokel
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
mit beiden Augen
b)
(zum Durchblicken) für beide Augen zugleich bestimmt

Typische Verbindungen
computergeneriert

Sehen Tiefensehen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›binokular‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei der binokularen Rivalität sind beide Wahrnehmungen jeweils an eine Gruppe von Neuronen gebunden.
o. A.: Die Suche nach dem Geist. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1998 [1997]
Für die visuelle Schätzung der Entfernung werden verschiedene monokulare wie binokulare Hinweise genutzt.
Hoffmann, K.-P. u. Wehrhahn, Christian: Zentrale Sehsysteme. In: Dudel, Josef u. a. (Hgg.) Neurowissenschaft, Berlin: Springer 1996, S. 416
Aus diesem Grund nutzt der Forscher ein anderes Phänomen der Wahrnehmung, die sogenannte binokulare Rivalität.
o. A.: Nikos Logothetis Der 16-Stunden-Mann. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 2000 [1999]
Der Abstandswert geht in das Reizangebot als binokulare Koordinatenabweichung ein.
Klix, Friedhart: Information und Verhalten, Berlin: Deutscher Verl. der Wissenschaften 1971, S. 136
Binokulare Aspekte der Tiefenwahrnehmung sind Querdisparation, die Akkommodation und die Konvergenz der Augen-Sehachsen.
C't, 1994, Nr. 7
Zitationshilfe
„binokular“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/binokular>, abgerufen am 19.10.2019.

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