Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

bitonal

Grammatik Adjektiv
Worttrennung bi-to-nal
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Musik zwei verschiedene Tonarten zugleich betreffend
2.
Medizin doppelt tönend

Verwendungsbeispiele für ›bitonal‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Egk komponiert sich schräg und bitonal durch einen sattsam bekannten Neoklassizismus, kann sich aber gefühlvoll romantische Passagen nicht verkneifen. [Süddeutsche Zeitung, 21.06.2001]
Ohne Bruch mit den älteren Arbeitsprinzipien werden sie auch zu bitonalen Übungen gesteigert. [Rohwer, Jens: Harmonielehre. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1956], S. 38807]
Bald entwickelte er aber einen eigen geprägten Stil voll Vitalität, für den bitonale Klänge und Quartenakkorde charakteristisch sind. [Stockhammer, Robert: Sprongl. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1965], S. 38525]
Tonale Zentrierung ist unverkennbar, wenn auch bereichert durch alternierende Tonstufen sowie modale und bitonale Einflüsse. [Favre, Max: Veress. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1966], S. 16526]
Die zu verarbeitenden Vorlagen müssen bitonal, das heißt als Strichvorlagen, aufgebaut sein. [C't, 1995, Nr. 4]
Zitationshilfe
„bitonal“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bitonal>.

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