blaustrümpfig

Worttrennungblau-strümp-fig
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

meist abwertend die Eigenschaften eines Blaustrumpfs besitzend, wie ein Blaustrumpf wirkend

Verwendungsbeispiele für ›blaustrümpfig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Über dessen Frau Luzie, genannt Lux, heißt es, sie sei „sehr intelligent und überhaupt nicht blaustrümpfig“.
Die Zeit, 01.04.1994, Nr. 14
Die Frau ist Nationalökonomin gewesen, ehe sie heiratete, macht durchaus ruhig überlegenen, nicht blaustrümpfigen Eindruck.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1928. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1928], S. 253
Am Ende werden sie alle, der Zigarrenraucher als Schwerenöter und Beinahemörder seiner blaustrümpfigen Gattin wie auch die verträumte Angebetete mit dem Schmetterlingsnetz gejagt.
Süddeutsche Zeitung, 03.04.2002
Die Geschwitz jedenfalls schwebt als blaustrümpfige Suffragette über die Szene, straft sich selbst Lüge.
Süddeutsche Zeitung, 24.10.1996
Die blaustrümpfige Amerikanerin bestrickt das Publikum mit muttchenhafter Naivität und darf sich gnadenlos in den Computer-Cowboy Westerburg verlieben.
Der Spiegel, 20.04.1987
Zitationshilfe
„blaustrümpfig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/blaustr%C3%BCmpfig>, abgerufen am 05.04.2020.

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