Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

bleichsüchtig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung bleich-süch-tig
Wortzerlegung Bleichsucht -ig
eWDG

Bedeutung

Beispiele:
ein bleichsüchtiges Mädchen
ein bleichsüchtiges Gesicht
bleichsüchtig sein, aussehen

Typische Verbindungen zu ›bleichsüchtig‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bleichsüchtig‹.

Verwendungsbeispiele für ›bleichsüchtig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch eine bleichsüchtig im linken Pedal versunkene Lyrik ist Ara fremd. [Der Tagesspiegel, 24.01.2000]
Sie war dreiundzwanzig Jahre alt, bleichsüchtig, sommersprossig und hatte rötliches Strohhaar. [Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 169]
Sie hatte eine mißglückte Verlobung hinter sich, litt unter der Einförmigkeit ihres Lebens in einer kleinen Stadt und war darüber bleichsüchtig geworden. [Reventlow, Franziska Gräfin zu: Der feine Dieb. In: Lehmstedt, Mark (Hg.), Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1916], S. 31496]
Es ist nicht wahr, daß die Hochbegabten durchweg bleichsüchtig, nervös, exzentrisch, dünkelhaft und unsozial seien; das alles sind längst widerlegte Zweckmärchen. [Die Zeit, 25.11.1948, Nr. 48]
Nasenbluten kommt bei Kindern, vor allem bei bleichsüchtigen Kindern, häufig vor, auch bei älteren Menschen mit hohem Blutdruck. [Oheim, Gertrud: Das praktische Haushaltsbuch, Gütersloh: Bertelsmann 1967 [1954], S. 407]
Zitationshilfe
„bleichsüchtig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bleichs%C3%BCchtig>.

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