bleichsüchtig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungbleich-süch-tig (computergeneriert)
WortzerlegungBleichsucht-ig
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiele:
ein bleichsüchtiges Mädchen
ein bleichsüchtiges Gesicht
bleichsüchtig sein, aussehen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch eine bleichsüchtig im linken Pedal versunkene Lyrik ist Ara fremd.
Der Tagesspiegel, 24.01.2000
Sie war dreiundzwanzig Jahre alt, bleichsüchtig, sommersprossig und hatte rötliches Strohhaar.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 169
Sie hatte eine mißglückte Verlobung hinter sich, litt unter der Einförmigkeit ihres Lebens in einer kleinen Stadt und war darüber bleichsüchtig geworden.
Reventlow, Franziska Gräfin zu: Der feine Dieb. In: Lehmstedt, Mark (Hg.), Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1916], S. 31496
Es ist nicht wahr, daß die Hochbegabten durchweg bleichsüchtig, nervös, exzentrisch, dünkelhaft und unsozial seien; das alles sind längst widerlegte Zweckmärchen.
Die Zeit, 25.11.1948, Nr. 48
Allerdings begann in diesem wunderschönen Monat Mai das schwermütige Bertele schon wieder so bleichsüchtig zu werden, daß man einer neuerlichen Reise in Bälde entgegensehen durfte.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 18344
Zitationshilfe
„bleichsüchtig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bleichsüchtig>, abgerufen am 22.05.2019.

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