blutgierig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungblut-gie-rig
WortzerlegungBlutgier-ig
eWDG, 1967

Bedeutung

gierig nach dem Anblick von frischem Blut
Beispiel:
ein blutgieriges Tier

Typische Verbindungen zu ›blutgierig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

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Verwendungsbeispiele für ›blutgierig‹

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Er hat den Juden zeichnerisch idealisiert; der Jude ist viel gemeiner, viel blutgieriger, satanischer, als Streicher ihn dargestellt hat.
Der Spiegel, 17.03.1980
Da stand dieser blutgierige Mönch endlich vor aller Welt beschämt.
Schuder, Rosemarie: Agrippa und Das Schiff der Zufriedenen, Berlin u. a.: Aufbau-Verl. 1987 [1977], S. 51
Der blutgierige Landsknecht Ares ist ein schlimmer und verächtlicher Gott.
Gigon, Olof: Das hellenische Erbe. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 8076
Rings um die blutgierigen Bestien häufen sich die abgenagten Knochen.
Die Zeit, 15.12.1961, Nr. 51
Ein blutgieriger Tiger verkleidete sich auf der Jagd nach Menschen in Haut und Gewand eines jungen Mädchens.
Canetti, Elias: Die Blendung, München: Hanser 1994 [1935], S. 157
Zitationshilfe
„blutgierig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/blutgierig>, abgerufen am 29.03.2020.

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