Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

blutgierig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung blut-gie-rig
Wortzerlegung Blutgier -ig
eWDG

Bedeutung

gierig nach dem Anblick von frischem Blut
Beispiel:
ein blutgieriges Tier

Typische Verbindungen zu ›blutgierig‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›blutgierig‹.

Verwendungsbeispiele für ›blutgierig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da stand dieser blutgierige Mönch endlich vor aller Welt beschämt. [Schuder, Rosemarie: Agrippa und Das Schiff der Zufriedenen, Berlin u. a.: Aufbau-Verl. 1987 [1977], S. 51]
Er hat den Juden zeichnerisch idealisiert; der Jude ist viel gemeiner, viel blutgieriger, satanischer, als Streicher ihn dargestellt hat. [Der Spiegel, 17.03.1980]
Der blutgierige Landsknecht Ares ist ein schlimmer und verächtlicher Gott. [Gigon, Olof: Das hellenische Erbe. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 8076]
Rings um die blutgierigen Bestien häufen sich die abgenagten Knochen. [Die Zeit, 15.12.1961, Nr. 51]
Ein blutgieriger Tiger verkleidete sich auf der Jagd nach Menschen in Haut und Gewand eines jungen Mädchens. [Canetti, Elias: Die Blendung, München: Hanser 1994 [1935], S. 157]
Zitationshilfe
„blutgierig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/blutgierig>.

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