bräsig

Aussprache 
Worttrennung brä-sig
Wortbildung  mit ›bräsig‹ als Erstglied: ↗Bräsigkeit
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

besonders norddeutsch nicht imstande, willens, sich auf jmdn., etw. einzustellen; dickfellig

Thesaurus

Synonymgruppe
abgestumpft · bräsig · ↗dickhäutig · ↗gefühllos · ↗gefühlskalt · ↗gleichgültig · ↗grob · ↗insensibel · ↗mitleidlos · ↗taktlos · ↗teilnahmslos · ↗unempfindlich · ↗unsensibel  ●  ↗abgebrüht  ugs. · ↗dickfellig  ugs. · ↗schmerzfrei  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›bräsig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bräsig‹.

Verwendungsbeispiele für ›bräsig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir halten die Literatur weiter hoch, aber sie kommt nicht mehr so bräsig daher.
Süddeutsche Zeitung, 09.01.1998
Mitte - das war ihnen zu bräsig, zu bourgeois, zu spießig, zu angepasst.
Die Welt, 14.03.2002
Breit spricht in der gewohnten bräsigen Manier, steif dasitzend neben einem Blumenstrauß.
Die Zeit, 08.05.1987, Nr. 20
Es bestand eben zwischen ihnen eine ähnliche Charakterverschiedenheit wie zwischen dem Inspektor Bräsig und seinem Freunde Karl.
Freud, Sigmund: Die Traumdeutung, Leipzig u. a.: Deuticke 1914 [1900], S. 79
So können die Bürokraten Vierabend und Bräsig den Vorschlag leicht als bürokratisch vom Tisch wischen.
Delius, Friedrich Christian: Ein Held der inneren Sicherheit, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1981, S. 39
Zitationshilfe
„bräsig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/br%C3%A4sig>, abgerufen am 23.09.2020.

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