bräunlich

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungbräun-lich (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

ins Braune spielend
Beispiele:
ein bräunlicher Schimmer
ein bräunliches Gesicht
bräunliche Haut
etw. schimmert bräunlich
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

braun · bräunen · Bräune · bräunlich · Braunkohle
braun Adj. Bezeichnung der dunklen, zwischen rot und gelb liegenden Mischfarbe, ahd. (9. Jh.), mhd. asächs. mnd. aengl. brūn, engl. brown, mnl. bruun, nl. bruin, anord. brūnn, dän. schwed. brun (germ. *brūna-) gehen mit griech. phrȳ́nē (φρύνη) ‘Kröte’ (eigentlich ‘die Braune’) auf eine Erweiterung der Wurzel ie. *bher- ‘braun’ zurück, die auch in nhd.Bär (s. d.), lit. bė́ras ‘braun’ und mit Reduplikation in nhd.Biber (s. d.), aind. babhrúḥ ‘rotbraun, braun’ vorliegt, sich also häufig in Benennungen brauner Tiere findet. bräunen Vb. ‘braun machen, werden’, ahd. brūnen (10./11. Jh.), mhd. briunen. Bräune f. ‘braune Tönung der Haut’, mhd. briune; seit Paracelsus in der Medizin für Krankheiten der Luftwege, die die Schleimhäute braunrot verfärben, ‘Angina, Diphtherie’. bräunlich Adj. ‘dem braunen Farbton ähnlich’ (17. Jh.), älter brunlecht, braunlicht. Braunkohle f. (18. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
bräunlich · ↗erdig
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Brühe Farbe Farbton Fell Fleck Flecken Flüssigkeit Färbung Gefieder Patina Rot Schicht Schimmer Teint Ton Tönung Verfärbung färben gefärbt gelb gelblich getönt grünlich riechend rötlich schimmernd schwärzlich unscheinbar verfärben verfärbt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bräunlich‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist holzhaltiges Material, mit den Jahren bräunlich geworden, der Säure wegen.
Die Zeit, 01.06.2013, Nr. 22
Und so rollte sich der bräunliche Weg wie ein Tuch vor ihm aus.
Hauptmann, Gerhart: Der Narr in Christo Emanuel Quint, Berlin: Aufbau-Verl. 1962 [1910], S. 38
Und immerzu dieser Zweig, ein fahles Blattgrün, durchsetzt von Lichtern und den bräunlichen Schatten des Waldes.
Hein, Christoph: Drachenblut, Darmstadt: Luchterhand 1983 [1982], S. 45
Er sah wohl, daß es sich verändert hatte, seit sie sich kannten, obwohl es glatt und makellos blieb, matt schimmernd, bräunlich.
Wolf, Christa: Der geteilte Himmel, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verl. 1963, S. 114
Bräunliche Zigarettenspuren auf den weißen Tasten zeugen von kreativen Pausen.
Die Welt, 19.02.2000
Zitationshilfe
„bräunlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bräunlich>, abgerufen am 22.10.2019.

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