brandig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungbran-dig
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
gehoben verbrannt aussehend, riechend, schmeckend
Beispiele:
ein brandiger Geruch
verkohlte brandige Erde
2.
von der Krankheit des Brandes ergriffen
Beispiele:
eine brandige Wunde
der eingeklemmte Darmteil war brandig geworden
Er ... wies stumm auf Narben und brandige Schorfe hin [KasackStadt315]

Thesaurus

Synonymgruppe
brandig · ↗faulig  ●  ↗gangränös  fachspr.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›brandig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›brandig‹.

Verwendungsbeispiele für ›brandig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Loch in der Erde hatte einen brandig brodelnden Rand.
Späth, Gerold: Commedia, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1980 [1980], S. 217
Nun schmeckte er wieder den brandigen Geruch, sah von Minen Zerfetzte in ihrem Blut liegen.
Der Tagesspiegel, 09.02.2003
Und sie reckt sich über die stillen Wasser, hebt sich hoch, brüstet sich in brandigen, gelben und roten, tief violetten Farben.
Ewers, Hanns Heinz: Alraune, München: Herbig 1973 [1911], S. 381
Auf junge Männer aus Krisengebieten übte das leicht brandige Aroma des ersten Teils dieser Nacht eine aphrodisierende Wirkung aus.
Die Welt, 03.01.2000
Die drei Maschinen schossen als schwarze Punkte in den brandigen Sonnenuntergang hinein.
Simmel, Johannes Mario: Der Stoff, aus dem die Träume sind, Güterlsoh: Bertelsmann u. a. [1973] [1971], S. 112
Zitationshilfe
„brandig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/brandig>, abgerufen am 05.04.2020.

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