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brandig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung bran-dig
Wortzerlegung Brand -ig
eWDG

Bedeutungen

1.
gehoben verbrannt aussehend, riechend, schmeckend
Beispiele:
ein brandiger Geruch
verkohlte brandige Erde
2.
von der Krankheit des Brandes ergriffen
Beispiele:
eine brandige Wunde
der eingeklemmte Darmteil war brandig geworden
Er … wies stumm auf Narben und brandige Schorfe hin [ KasackStadt315]

Thesaurus

Synonymgruppe
brandig · faulig  ●  gangränös  fachspr.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›brandig‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›brandig‹.

Verwendungsbeispiele für ›brandig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Loch in der Erde hatte einen brandig brodelnden Rand. [Späth, Gerold: Commedia, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1980 [1980], S. 217]
Nun schmeckte er wieder den brandigen Geruch, sah von Minen Zerfetzte in ihrem Blut liegen. [Der Tagesspiegel, 09.02.2003]
Und sie reckt sich über die stillen Wasser, hebt sich hoch, brüstet sich in brandigen, gelben und roten, tief violetten Farben. [Ewers, Hanns Heinz: Alraune, München: Herbig 1973 [1911], S. 381]
Auf junge Männer aus Krisengebieten übte das leicht brandige Aroma des ersten Teils dieser Nacht eine aphrodisierende Wirkung aus. [Die Welt, 03.01.2000]
Die drei Maschinen schossen als schwarze Punkte in den brandigen Sonnenuntergang hinein. [Simmel, Johannes Mario: Der Stoff, aus dem die Träume sind, Güterlsoh: Bertelsmann u. a. [1973] [1971], S. 112]
Zitationshilfe
„brandig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/brandig>.

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