brunften

Grammatik Verb · brunftet, brunftete, hat gebrunftet
Aussprache 
Worttrennung brunf-ten
eWDG, 1967

Bedeutung

Jägersprache sich begatten
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Brunft · brunften
Brunft f. ‘Begattung, Begattungstrieb, -zeit’ (jägersprachlich, insbesondere vom Schalenwild). Mhd. brunft ist unter Hinzufügung eines Gleitlautes -f- und nachfolgendem Wandel von m zu n (wie bei ↗Vernunft, ↗Zunft, s. d.) ablautendes ti-Abstraktum zu mhd. bremen ‘brummen, brüllen’ (s. ↗Bremse1, ↗brummen); daher eigentlich ‘Begattungsruf’; danach (unter Einfluß von ↗Brunst, s. d.) auch ‘Begattungstrieb’. brunften Vb. ‘in der Brunft sein, sich begatten’, Ableitung (16. Jh.) vom Substantiv. Vgl. ahd. brunftīg Adj. (11. Jh.).
Zitationshilfe
„brunften“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/brunften>, abgerufen am 26.11.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Brunft
Brünette
brünett
Brünelle
Bruneierin
Brunfthirsch
brunftig
Brunftplan
Brunftplatz
Brunftrudel