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buddeln

Grammatik Verb · buddelt, buddelte, hat gebuddelt
Aussprache 
Worttrennung bud-deln
Wortbildung  mit ›buddeln‹ als Erstglied: Buddelkasten · Buddelplatz · Buddelsand
 ·  mit ›buddeln‹ als Letztglied: ausbuddeln · einbuddeln · herausbuddeln · zubuddeln
 ·  mit ›buddeln‹ als Grundform: Buddelei · verbuddeln
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
umgangssprachlich
a)
graben; Erdarbeiten machen
b)
durch Buddeln herstellen
c)
durch Buddeln aus etw. herausholen
2.
landschaftlich durch Ausgraben ernten
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

buddeln Vb. ‘(aus)graben, im Sand wühlen, spielen’ (18. Jh.), eine Nebenform zu pudeln ‘im Wasser plätschern’ (s. Pudel), die sich wohl von Berlin aus in die angrenzenden Landschaften verbreitet hat.

Thesaurus

Synonymgruppe
ausheben · baggern · buddeln · graben · schaufeln · schippen

Typische Verbindungen zu ›buddeln‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›buddeln‹.

Verwendungsbeispiele für ›buddeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und wenn es dann nach ihnen buddelt, dann buddelt es eben. [Die Zeit, 27.02.2012, Nr. 09]
So ist man fast versucht, selbst in der afrikanischen Erde zu buddeln. [Die Zeit, 09.03.1973, Nr. 11]
Man buddelte irgendwo ein Loch, und da hinein mußte der Ball gespielt werden. [Süddeutsche Zeitung, 03.04.1997]
Und da noch mehr Opale in seinem Stück Erde ruhen, buddelt Rich weiter. [Die Welt, 21.01.2004]
Wenn Du in einem Loch bist, höre auf zu buddeln. [Die Welt, 03.05.2003]
Zitationshilfe
„buddeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/buddeln>.

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