bummern

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbum-mern (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

landschaftlich heftig, laut klopfen, bumsen
Beispiele:
an die Wand, Scheibe bummern
Es wurde an die Tür gebummert [StrittmatterWundertäter512]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ali bummert die Kugel mit dem Kopf an den rechten Pfosten.
Bild, 12.07.2001
Unmittelbar vor mir bummert der Mann auf seinem Flügel - ich höre nur Rhythmus, und das ganze große Orchester macht die Begleitmusik dazu.
Tucholsky, Kurt: In der ersten Reihe. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1926], S. 4292
Ein kleiner, dunkelhaariger Irrwisch betritt die Bühne, schwenkt eine große Trommel, bummert auf sie ein.
Der Tagesspiegel, 08.01.1999
Nach kurzer Zeit rumoren sie im Hausflur, klemmen die Klingel fest, bummern gegen die Tür.
o. A.[Autorenkollektiv am Psychologischen Institut der Freien Universität Berlin]: Sozialistische Projektarbeit im Berliner Schülerladen Rote Freiheit. Frankfurt: Fischer Bücherei 1971, S. 309
Schließlich langweilten sich die demonstrierenden Studenten, es wurde gedrängelt und an die Türen zum Senatssaal gebummert, Sprechchöre.
Süddeutsche Zeitung, 11.09.2003
Zitationshilfe
„bummern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bummern>, abgerufen am 16.01.2019.

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