Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

bums

Grammatik Interjektion
Aussprache  [bʊms]
Wortbildung  mit ›bums‹ als Grundform: bumsen
Formgeschichte lautnachahmend
eWDG

Bedeutung

bezeichnet einen dumpfen Fall, Stoß
Beispiel:
bums, da liegt er!
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

bums · bum · Bums · bumsen
bums bum Schallwort für einen Knall oder Fall, auch (mit Sekundärablaut) in der Folge bim, bam, bum für den tiefen Glockenton (s. bim). Belegt seit dem 17. Jh., oft in der Schreibung bumb, bump, bumps; älter sind vollere Formen wie bumblebum (15. Jh.). Substantiviert Bums m. ‘Knall, das dröhnende An-, Aufschlagen’ (19. Jh.), auch ‘Tanzvergnügen’ (nach dem scharf und akzentuiert geschlagenen Rhythmus anspruchsloser Musik); landschaftlich auch ‘Bordell’ (19. Jh.). – bumsen Vb. ‘dröhnen, klingen, an-, aufschlagen’ (16. Jh.); heute auch (Anfang 20. Jh.) ‘miteinander schlafen’ nach älterem mundartlichen (schwäb. schweiz.) bumsen, bumpsen (vgl. auch schwäb. bumsig ‘lüstern auf ein Mädchen’). In der allgemeinen Umgangssprache verbreitet als weniger derb empfundener Ausdruck neben puffen, stoßen.

Thesaurus

Synonymgruppe
bums! · peng!  ●  bumm!  Hauptform · bam!  ugs., Anglizismus, Neologismus · bäm!  ugs. · piff-paff!  geh., veraltet, variabel
Assoziationen
Zitationshilfe
„bums“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bums>.

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