Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

burschenschaftlich

Grammatik Adjektiv
Worttrennung bur-schen-schaft-lich
Wortzerlegung Burschenschaft -lich
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

in der Weise einer Burschenschaft

Typische Verbindungen zu ›burschenschaftlich‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›burschenschaftlich‹.

Verwendungsbeispiele für ›burschenschaftlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Verfassung, die angesichts der burschenschaftlichen Bewegung zwischen 1820 und 1830 vorübergehend aufgehoben war, erhielt 1912 die heute geltende Form. [Brecht, M.: Tübingen. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 36856]
Die extrem rechte Burschenschaftliche Gemeinschaft feierte in München unverdrossen ihr 50‑jähriges Bestehen. [Die Zeit, 25.07.2011, Nr. 30]
Die DB habe damit einen "Keil in die burschenschaftliche Bewegung" getrieben und deren "freiheitliche Ideale" verraten, hieß es. [Die Zeit, 27.12.2010 (online)]
Hier enden jene, die beim burschenschaftlichen Besäufnis das Ziel der Klasse erreicht haben. [Der Tagesspiegel, 21.06.2001]
Das Jahrzehnt nach der Niederwerfung der Revolution war begreiflicherweise dem burschenschaftlichen Gedanken nicht eben günstig. [Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1927, S. 999]
Zitationshilfe
„burschenschaftlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/burschenschaftlich>.

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