charakterschwach

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungcha-rak-ter-schwach
WortzerlegungCharakter-schwach
eWDG, 1967

Bedeutung

haltlos, labil
Beispiel:
ein charakterschwacher Mensch

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und ist er nicht mit denselben selbstzufriedenen und charakterschwachen Spielern vor einem Jahr Deutscher Meister geworden?
Der Tagesspiegel, 29.08.2003
Nur wenn man charakterschwach ist, muss man sich anderen mitteilen.
Süddeutsche Zeitung, 09.07.2001
Man wirft ihm vor, er sei unentschlossen, charakterschwach und neige zu Opportunismus.
Wochenpost, 1958, Nr. 23
Aber unverträglich war er durchaus nicht, nur sehr unbeständig und charakterschwach; seine Feinde sagten charakterlos.
Richter, Alfred: Aus Leipzigs musikalischer Glanzzeit, Erinnerungen eines Musikers. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 43871
Der freihändlerische liberale Finanzminister v. Camphausen hatte ebenfalls seinen Abschied nehmen müssen und kam an seine Stelle der charakterschwache nationalliberale Hobrecht.
Bebel, August: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 4311
Zitationshilfe
„charakterschwach“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/charakterschwach>, abgerufen am 19.10.2019.

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