chthonisch

Worttrennung chtho-nisch
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

der Erde angehörend; unterirdisch

Typische Verbindungen zu ›chthonisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›chthonisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›chthonisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie beruhen auf dem überwiegend chthonischen Charakter der sumerischen Religion in der frühdynastischen Periode mit ihrem Nachdruck auf Fruchtbarkeitsriten (Fruchtbarkeit) und Kreislaufgedanken.
Böhl, F. M. Th. de Liagre: Babylonien. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 23040
Die chthonische Mutter, die Erde, gebiert, ernährt und empfängt die Toten wieder in ihrem Schoß.
Die Zeit, 28.11.1986, Nr. 49
Allerdings aber pflegen die chthonischen Gottheiten, die den Ernteausfall beherrschen, stärker lokalen und volkstümlichen Charakter zu haben als die andern.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 226
Ihre chthonischen Mächte saßen in der Erde, und man verehrte sie in Höhlen.
Die Zeit, 14.08.1952, Nr. 33
Eine Erinnerung an diese nicht mehr chthonische, sondern kosmische Pantomimik hat sich im Islam erhalten, und zwar im Tanz der Derwische.
Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung Bd. 1, Berlin: Aufbau-Verl. 1954, S. 427
Zitationshilfe
„chthonisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/chthonisch>, abgerufen am 10.08.2020.

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