Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

creme

Alternative Schreibung crème
Grammatik Adjektiv · indeklinabel
Aussprache 
Ungültige Schreibungen kreme, krem
Wortbildung  mit ›creme‹ als Erstglied: cremefarben · cremefarbig · cremeweiß · crèmefarben · crèmefarbig · crèmeweiß
Herkunft aus gleichbedeutend crèmefrz
eWDG

Bedeutung

zart gelblich, blassgelb
Beispiele:
der Farbton ist creme
der Stoff ist creme gefärbt
eine Bluse in Creme
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Creme f. ‘Süßspeise, Salbe’. Frz. crème ‘Rahm der Milch, Sahne, Sahnespeise, Salbe’ beruht vielleicht auf einer sehr frühen lautlichen und inhaltlichen Vermischung zweier Wörter verschiedenen Ursprungs; einerseits vlat. crāma ‘Sahne’, das kelt. Herkunft ist, afrz. craime, und andrerseits griech.-kirchenlat. chrīsma (χρῖσμα) ‘Salböl, Salbung’, afrz. mfrz. cresme ‘geweihtes Salböl’ und (seit 13. Jh.) ‘Sahne’. Im Dt. ist Creme seit Beginn des 18. Jhs. in der Bedeutung ‘Süßspeise’ belegt, in der 1. Hälfte des 19. Jhs. wird es (nach frz. Vorbild) auf die gesellschaftliche Oberschicht übertragen (die Creme der Gesellschaft) und seit Anfang des 20. Jhs. auch für kosmetische ‘Salbe’ (vgl. Hautcreme) gebraucht. Für das sakramentalen Zwecken dienende Salböl (vgl. nhd. Chrisam, s. d.) steht frz. chrême (aussprachegleich mit crème).

Thesaurus

Synonymgruppe
creme · cremefarben · cremefarbig
Zitationshilfe
„creme“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/creme>.

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