Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

dünnblütig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung dünn-blü-tig
formal verwandt mitBlut
eWDG

Bedeutung

gehoben, abwertend kraftlos
Beispiele:
eine dünnblütige Kunstlehre
dünnblütige Romane, Gedichte
ein dünnblütiger (= lebensuntüchtiger) Adelsspross

Verwendungsbeispiele für ›dünnblütig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Natürlich mißlingt auch nichts, es gibt nicht einmal dünnblütige Partien, in denen man vergäße zuzuhören. [Die Zeit, 09.05.1986, Nr. 20]
Die meisten Kritiker versuchten, in dem dünnblütigen elektronischen Kaspertheaterstück selbst den Schlüssel zum Erfolg zu finden. [konkret, 1983]
Diese dünnblütigen Szenchen haben Sobol und Frank versucht, schwarz zu grundieren. [Süddeutsche Zeitung, 15.02.1997]
Doch in den Reichen der untergehenden Sonne, bei den dünnblütigen Monarchen und bürgerlichen Demokraten, war das Bild vom gestrengen Alleinherrscher verblaßt. [Süddeutsche Zeitung, 19.01.1995]
Und was hat Beethovens Violinkonzert mit diesem dünnblütigen Aufguss zu tun? [Der Tagesspiegel, 19.04.2001]
Zitationshilfe
„dünnblütig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/d%C3%BCnnbl%C3%BCtig>.

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