dünnblütig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungdünn-blü-tig
formal verwandt mitBlut
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben, abwertend kraftlos
Beispiele:
eine dünnblütige Kunstlehre
dünnblütige Romane, Gedichte
ein dünnblütiger (= lebensuntüchtiger) Adelsspross

Verwendungsbeispiele für ›dünnblütig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Natürlich mißlingt auch nichts, es gibt nicht einmal dünnblütige Partien, in denen man vergäße zuzuhören.
Die Zeit, 09.05.1986, Nr. 20
Die meisten Kritiker versuchten, in dem dünnblütigen elektronischen Kaspertheaterstück selbst den Schlüssel zum Erfolg zu finden.
konkret, 1983
Diese dünnblütigen Szenchen haben Sobol und Frank versucht, schwarz zu grundieren.
Süddeutsche Zeitung, 15.02.1997
Und was hat Beethovens Violinkonzert mit diesem dünnblütigen Aufguss zu tun?
Der Tagesspiegel, 19.04.2001
Ulrich Eckhardt hat diesen dünnblütige Wesen mit viel Anstand und Originalität gemanagt, bei heimlichen Untertönen einer Schlusskadenz.
Die Welt, 14.07.2000
Zitationshilfe
„dünnblütig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/d%C3%BCnnbl%C3%BCtig>, abgerufen am 29.03.2020.

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