dagegenstellen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungda-ge-gen-stel-len
Wortzerlegungdagegen-stellen

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. etw. gegen das eben Erwähnte stellen
  2. 2. [übertragen] ⟨sich dagegenstellen⟩ sich dem eben Erwähnten widersetzen
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
etw. gegen das eben Erwähnte stellen
Beispiel:
Bücher kippen leicht um, wenn man nicht eine Buchstütze dagegenstellt
2.
übertragen sich dagegenstellensich dem eben Erwähnten widersetzen
Beispiel:
[der Terror] zerräderte jeden unbarmherzig, der sich ... dagegenstellte [O. M. GrafUnruhe437]

Typische Verbindungen zu ›dagegenstellen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›dagegenstellen‹.

Verwendungsbeispiele für ›dagegenstellen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie treten selbstbewusst auf, aber einige Bürger lernen auch, sich selbstbewusst dagegenzustellen.
Die Zeit, 19.12.2011, Nr. 51
Das wird sich nicht wiederholen, da stelle ich mich ganz klar dagegen.
Die Welt, 30.01.2003
Und wenn sich der Bund für das Projekt engagiert, wird sich der Senat nicht dagegenstellen.
Der Tagesspiegel, 26.02.2002
Ich habe mich dagegengestellt und dieser Anweisung von Himmler nicht Folge geleistet.
o. A.: Einhundertdreiundzwanzigster Tag. Dienstag, 7. Mai 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 19851
In 62 Punkten listet ver. di "rechtspopulistische Forderungen aus dem Schill-Programm" auf und stellt eigene Argumente dagegen.
Bild, 10.07.2001
Zitationshilfe
„dagegenstellen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dagegenstellen>, abgerufen am 09.04.2020.

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