eWDG

Bedeutungen

1.
bezeichnet eine (vor jmds. Augen vor sich gehende) gleichmäßige Bewegung, deren Richtung nicht genauer angegeben wird   einher-
Grammatik: in Zusammensetzung mit Verben der Bewegung
Beispiel:
sich dahinbewegen, dahindonnern, dahineilen, dahinfliegen, dahinführen (Weg), dahinjagen, dahinkriechen, dahinlaufen, dahinplätschern, dahinrasen, dahinrinnen, dahinsausen, sich dahinschlängeln, sich dahinschleppen, dahinsegeln, dahinsprengen (Reiter), dahinströmen, dahinstürmen, dahintaumeln, dahintorkeln, dahintreiben, dahintrotten, sich dahinwälzen, dahinwandeln, dahinwandern, dahinzuckeln
2.
charakterisiert den Zustand als zeitlich unbegrenzt, einförmig
Grammatik: in Zusammensetzung mit Verben, die einen ruhenden, kümmerlichen Lebenszustand bezeichnen
Beispiel:
dahinbrüten, dahindösen, dahinschlummern, dahinschmachten, dahinwursteln
3.
gehoben bezeichnet das Verschwinden aus dem Kreis der Lebenden
Grammatik: in Zusammensetzung mit Verben des Sterbens, Tötens, Untergehens
Beispiel:
dahinschlachten, dahinsinken, dahinstrecken (den Gegner), dahinwelken
4.
charakterisiert das Schreiben, Sprechen als unüberlegt, unkontrolliert in Form und Inhalt
Grammatik: in Zusammensetzung mit Verben des Schreibens, Sprechens
Beispiel:
dahinkritzeln, dahinplaudern, dahinsagen, dahinschwatzen, dahinsprechen
Zitationshilfe
„dahin-“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dahin->, abgerufen am 06.12.2021.

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