dahingeben

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungda-hin-ge-ben
Wortzerlegungdahin-geben
eWDG, 1967

Bedeutung

dichterisch etw. preisgeben, opfern
Beispiele:
sein Teuerstes, sein Herzblut dahingeben
was wir heute noch meinten erhalten zu können, ist schon morgen nicht mehr zu halten, und wir müssen es als verloren dahingeben [BecherMacht der Poesie10]

Typische Verbindungen zu ›dahingeben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›dahingeben‹.

Verwendungsbeispiele für ›dahingeben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es gibt jedoch durch die Medien einen Trend dahin, die Politik auf Personen zu konzentrieren.
Süddeutsche Zeitung, 30.04.1999
Aber nun war alles ausgebreitet und dahingegeben vor seinem Sohn und Gottes Sohn.
Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 703
Auch wenn die Bundesagentur da nicht freiwillig mitmachen würde, gibt es eine Tendenz dahin.
Der Tagesspiegel, 02.05.2005
Aber "er gibt die Menschen dahin an ihr Tun" (Römerbrief 1).
Die Welt, 17.08.2002
Erst wenn der phallische Stoß die Umwallung brach, wird die ewige Jungfrau sterbliches Weib, widerstandslos dahingegeben einer unaufhaltsamen und immer ungewissen Entwicklung.
Klages, Ludwig: Der Geist als Widersacher der Seele, 3. Band, Teil 2: Das Weltbild des Pelasgertums, Leipzig: Barth 1932, S. 6474
Zitationshilfe
„dahingeben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dahingeben>, abgerufen am 01.04.2020.

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