dahinleben

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungda-hin-le-ben
Wortzerlegungdahin-leben
eWDG, 1967

Bedeutung

ohne äußere und innere Erregung, unberührt vom Ablauf der Zeit leben
Beispiele:
dumpf, einförmig, gedankenlos, ruhig dahinleben
sie lebt so dahin, ohne sich um die Zukunft Sorgen zu machen

Typische Verbindungen zu ›dahinleben‹

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Verwendungsbeispiele für ›dahinleben‹

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Er ist vielmehr eine Quelle, die anregen will, nicht sinnlos dahinzuleben.
Bravo, 25.08.1977
Ich hätte jeden Tag geschnappt werden können, aber ich habe freudig dahingelebt und unterrichtet.
Die Zeit, 18.07.2011, Nr. 29
Er begreift überhaupt nicht, wie man unter gewissen ungewissen Umständen dahinleben könne.
Altenberg, Peter: Mein Lebensabend, Mein Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1919], S. 28543
Wer es vertrödelt oder in jämmerlicher Weichlichkeit dahinlebt, ist nicht durch die Schule der Leibesübungen gegangen.
o. A.: Jugendfeier im Berliner Lustgarten anlässlich der Eröffnung der XI. Olympischen Spiele, 01.08.1936
Außerdem glaubten die Europäer in jener Zeit, daß sie allein zivilisiert seien, andere Völker hingegen als »Wilde« oder »Barbaren« statisch dahinlebten.
Jahn, Janheinz: Afrika. Der neue Partner in der Weltgeschichte. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 31326
Zitationshilfe
„dahinleben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dahinleben>, abgerufen am 01.04.2020.

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