daliegen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungda-lie-gen
Wortzerlegungda-liegen
eWDG, 1967

Bedeutung

(vor jmds. Augen) an einer Stelle liegen
Beispiele:
entspannt, regungslos daliegen
der Kranke lag still, wie tot da
das Dorf lag wie ausgestorben da
das Geld, das dalag, hat er an sich genommen
ich lag ruhig da und rührte mich nicht

Typische Verbindungen zu ›daliegen‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›daliegen‹.

Verwendungsbeispiele für ›daliegen‹

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Dann macht es "Patsch", er liegt da, man fängt an zu zählen und denkt, hoffentlich ist nichts passiert!
Süddeutsche Zeitung, 27.06.2002
Der andere ist stärker, und plötzlich liegt das Messer da.
Der Tagesspiegel, 23.01.2001
Es kann nur da liegen - und es liegt nur da.
Tucholsky, Kurt: An Hedwig Müller, 10.11.1935. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1935], S. 16508
Der lag da wie ein großes schwarzes Tuch mitten in dem Gold des Kornes.
Heym, Georg: Der Dieb. In: Deutsche Literatur, Berlin: Directmedia Publ. 1998 [1911], S. 10705
Ein paar Steine lagen noch da, aber das Kreuz war fertig, so lang wie breit.
Ganghofer, Ludwig: Der Dorfapostel, Stuttgart: Adolf Bonz 1917 [1900], S. 152
Zitationshilfe
„daliegen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/daliegen>, abgerufen am 29.03.2020.

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