danebenhauen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungda-ne-ben-hau-en
Wortzerlegungdaneben-hauen

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. vorbeischlagen
  2. 2. [salopp] sich irren
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
vorbeischlagen
Beispiel:
er hat beim Einschlagen des Nagels danebengehauen und sich verletzt
2.
salopp sich irren
Beispiele:
gründlich, kräftig, ziemlich danebenhauen
wenn du Prüfungsfragen durch Raten beantworten willst, kannst du tüchtig danebenhauen

Typische Verbindungen zu ›danebenhauen‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›danebenhauen‹.

Verwendungsbeispiele für ›danebenhauen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Einmal liegen Sie richtig, dann wiederum hauen Sie voll daneben.
Die Welt, 01.03.2003
Manchmal stand da einer und haute das Ding rein, manchmal haute einer daneben.
Der Tagesspiegel, 05.06.2000
Da hat er wieder mal voll danebengehauen, der Hundertjährige Kalender.
Süddeutsche Zeitung, 09.02.2001
Eines der Vorrechte der Jugend besteht darin, daß sie hin und wieder danebenhauen darf, gründlich danebenhauen sogar.
Die Zeit, 10.06.1946, Nr. 23
Einen gewissen Unterhaltungswert besitzt es dennoch, wenn die gepreßt klingende Stimme bei Betonungen oder Dehnungen danebenhaut oder sogar mal ein Wort dazufabuliert.
C't, 1999, Nr. 2
Zitationshilfe
„danebenhauen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/danebenhauen>, abgerufen am 09.04.2020.

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