darangeben

GrammatikVerb
Worttrennungda-ran-ge-ben · dar-an-ge-ben
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltend, gehoben etw. preisgeben, opfern
Beispiel:
Hätte Claudio seine Gesundheit und einen Arm darangegeben ...? [H. Mann8,231]

Thesaurus

Synonymgruppe
aufopfern · darangeben · ↗hingeben · ↗opfern  ●  ↗drangeben  ugs.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anlaß Erinnerung Interesse Kritik Mitschuld Schuld Sicht Zweifel allerdings dennoch es gar geben gegenseitig kaum nie offenbar trotzdem zudem überhaupt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›darangeben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und solange es die OS gab, gab es auch Kritik daran.
Die Welt, 07.07.2004
Die Zahl steht fest, und nichts gäbe es daran zu rütteln.
Süddeutsche Zeitung, 13.11.1997
Doch es gibt noch eine andere, eine beinahe tragische Seite daran.
Der Tagesspiegel, 06.03.2000
Es gibt offenbar Zweifel daran, daß es sich wirklich um eine Vergewaltigung gehandelt hat.
Bild, 12.10.2005
Da diese Bestimmung in erster Linie für vornehme Frauen galt, hatte der Schuldige erhebliche Beträge, meist den ganzen Besitz daranzugeben.
Altheim, Franz: Das alte Iran. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 24439
Zitationshilfe
„darangeben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/darangeben>, abgerufen am 14.11.2019.

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