Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

darleben

Grammatik Verb
Worttrennung dar-le-ben
Wortzerlegung dar- leben
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

veraltend
a)
durch sein Leben, seine Lebensführung o. Ä. anschaulich machen, ausdrücken, verwirklichen
b)
sich durch sein Leben, seine Lebensführung o. Ä. anschaulich machen, ausdrücken, verwirklichen

Verwendungsbeispiele für ›darleben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eine Persönlichkeit war allerdings in dem Kreise da, die sich nicht als Literat, sondern im vollsten Sinne als Mensch darlebte, W. Harlan. [Steiner, Rudolf: Mein Lebensgang, Eine nicht vollendete Autobiographie. In: Oliver Simons (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1925], S. 236]
Heitmüller lebte sich als eine feine, künstlerisch empfindende Seele dar. [Steiner, Rudolf: Mein Lebensgang, Eine nicht vollendete Autobiographie. In: Oliver Simons (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1925], S. 171]
Ein ernster Zug der Lebensauffassung und Lebensempfindung lebte bei Marie Lang sich in einer edelschönen Art dar. [Steiner, Rudolf: Mein Lebensgang, Eine nicht vollendete Autobiographie. In: Oliver Simons (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1925], S. 6]
Zwischen diesen Polen der menschlichen Organisation schien mir alles das zu stehen, was auf rhythmische Art sich darlebt, die Atmungs‑ und Zirkulationsorganisation usw. [Steiner, Rudolf: Mein Lebensgang, Eine nicht vollendete Autobiographie. In: Oliver Simons (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1925], S. 31107]
Zitationshilfe
„darleben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/darleben>.

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