dartun

GrammatikVerb · tat dar, hat dargetan
Aussprache
Worttrennungdar-tun
Wortzerlegungdar-tun
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben etw. beweisen, zeigen
Beispiele:
seinen guten Willen, seine Gründe, Meinung, eine Notwendigkeit dartun
im folgenden sei dargetan, wie ...
eine kleine Haussuchung vorzunehmen, deren Ergebnis die Nichtigkeit solcher Anschuldigungen ohne Zweifel dartun wird [Ric. HuchConfalonieri33]
ein blanker Samowar, dessen bescheidener Umfang dartat, daß er nicht für eine gästereiche Haushaltung bestimmt war [Bergengr.Rittmeisterin232]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Niemand vermochte bislang darzutun, wie das funktioniert, aber viele reden davon.
Die Zeit, 12.08.1994, Nr. 33
Sie haben dargetan, daß Frankreich, wenn es diese Linie nicht hält, der Invasion preisgegeben ist.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1945]
Ob wirklich, könnte nur eine gründliche Prüfung von zahlreichen und dabei untereinander hinlänglich vergleichbaren Fällen dartun.
Weber, Max: Zur Psychophysik der industriellen Arbeit. In: Weber, Marianne (Hg.), Gesammelte Aufsätze zur Soziologie und Sozialpolitik, Tübingen: Mohr 1924 [1908], S. 161
Aber selbst in diesem Stadium genügt das Beweismaterial nicht, um darzutun, daß die tatsächliche Entscheidung, Polen zu gegebener Zeit anzugreifen, bereits getroffen war.
o. A.: Zwölfter Tag. Dienstag, 4. Dezember 1945. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1945], S. 21950
Diese relative Unabhängigkeit lässt sich weitgehend für die verschiedensten Leistungen dartun.
Goldstein, Kurt: Der Aufbau des Organismus, Den Haag: Nijhoff 1934, S. 133
Zitationshilfe
„dartun“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dartun>, abgerufen am 15.12.2018.

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