Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

delegitimieren

Grammatik Verb · delegitimiert, delegitimierte, hat delegitimiert
Aussprache 
Worttrennung de-le-gi-ti-mie-ren
Wortzerlegung de- legitimieren
Wortbildung  mit ›delegitimieren‹ als Erstglied: Delegitimierung

Verwendungsbeispiele für ›delegitimieren‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eine Politik, die so krass einseitig daherkommt wie die von Schwarz‑Gelb, muss delegitimiert werden. [Die Zeit, 11.10.2010, Nr. 41]
Das soll genauso delegitimiert werden, wie die Geschichte der DDR jetzt aus der deutschen Geschichte einfach wegfallen soll. [Der Tagesspiegel, 03.02.2001]
Auch sie könnten öffentlich delegitimiert und unter moralischem Druck zu neuem Denken gezwungen werden. [Der Tagesspiegel, 30.08.2004]
Und deshalb trägt dieser Weltgipfel nur dazu bei, die Vereinten Nationen weiter zu delegitimieren. [Der Tagesspiegel, 02.09.2002]
So hoffte sie, dem Terror den sozialen Boden zu entziehen und ihn zu delegitimieren. [Die Zeit, 14.05.2001, Nr. 20]
Zitationshilfe
„delegitimieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/delegitimieren>.

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