Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

denominieren

Grammatik Verb · denominiert, denominierte, hat denominiert
Worttrennung de-no-mi-nie-ren
Wortbildung  mit ›denominieren‹ als Erstglied: Denomination
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
veraltet benennen, ernennen
2.
Wirtschaft den Nennbetrag einer Aktie herabsetzen

Thesaurus

Synonymgruppe
berufen · ernennen  ●  denominieren  geh.
Oberbegriffe
  • sonstige Verben

Typische Verbindungen zu ›denominieren‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›denominieren‹.

Verwendungsbeispiele für ›denominieren‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nur sehr langsam nehme beispielsweise die Zahl der Überweisungen zu, die in Euro denominiert seien, heißt es in Brüssel. [Der Tagesspiegel, 28.05.2001]
Nach Schätzungen werden 25 bis 30 Prozent der weltweiten Devisenreserven künftig in Euro denominiert sein. [Süddeutsche Zeitung, 31.03.1998]
Die Regierung habe jedoch noch nicht über Laufzeit der Papiere entschieden und in welcher Währung sie denominiert sein werden. [Die Welt, 06.02.2004]
Rund 1,3 Milliarden seien in Dollar denominiert, sagte ein Sprecher. [Süddeutsche Zeitung, 24.06.2003]
So erzielte eine fünfjährige türkische Staatsanleihe, denominiert in lokaler Währung, 2005 eine Performance von 20,5 Prozent. [Die Welt, 13.01.2006]
Zitationshilfe
„denominieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/denominieren>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
denobilitieren
dennoch
denn man tau
denn
denkwürdig
denotativ
denotieren
dental
dentogen
denuklearisieren