depravieren

Worttrennungde-pra-vie-ren · dep-ra-vie-ren
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
bildungssprachlich verderben
2.
Numismatik durch Verschlechterung des Edelmetallgehalts im Wert mindern

Thesaurus

Synonymgruppe
verbocken · ↗verderben · ↗verpfuschen  ●  ↗(etwas) verkacken  derb · depravieren  geh. · ↗verhunzen  ugs. · ↗verkorksen  ugs. · ↗vermasseln  ugs. · ↗vermurksen  ugs. · ↗verpatzen  ugs. · ↗versaubeuteln  ugs. · ↗versauen  derb · ↗versieben  ugs. · ↗verzapfen  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Damit negiert er sein eigenes erfülltes Sein und depraviert sein Wesen.
Rott, W.: Sünde und Schuld. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 34625
Sie wurde auch von dieser Seite her in diesem Sinne angegriffen und depraviert.
Mannheim, Karl: Ideologie und Utopie, Frankfurt a.M: Klostermann 1985 [1929], S. 193
Etlichen Erinnerungsstücken an die frühen Jahre zum Trotz lief die Verseschmiede nie Gefahr, zum Museum zu depravieren.
Die Welt, 16.05.2003
Sie verdirbt und depraviert den Menschen wie kein Alkohol und kein Opium.
Die Zeit, 27.05.2002, Nr. 21
Zitationshilfe
„depravieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/depravieren>, abgerufen am 26.04.2019.

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