Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

desintegrierend

Grammatik Adjektiv
Worttrennung des-in-te-grie-rend · des-in-teg-rie-rend
Wortzerlegung desintegrieren -end2
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

nicht unbedingt notwendig, nicht wesentlich

Verwendungsbeispiele für ›desintegrierend‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gegen die sozial desintegrierenden Nebenfolgen dieses Wachstums suchen sie Zuflucht bei entwurzelten, aber rhetorisch beschworenen Traditionen einer biedermeierlichen Kultur. [Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns - Bd. 1. Handlungsrationalität und gesellschaftliche Rationalisierung, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 7]
Durch diese wirtschaftlichen Maßnahmen wurden jedoch die gesellschaftlich desintegrierenden Auswirkungen der modernen A. keineswegs kompensiert. [Bienert, W.: Arbeit. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 22544]
Wo sie die möglicherweise gesellschaftlich desintegrierenden Wirkungen des modernen Pluralismus sahen, verfielen sie nicht selten autoritären Staatsvorstellungen. [Die Zeit, 24.05.1968, Nr. 21]
Ob die Wahrnehmung dieser Diskrepanz so desintegrierend auf das politische System wirkte, wie Fellmeth meint, wird man bezweifeln können. [Süddeutsche Zeitung, 22.12.2001]
Diese Debatte würde desintegrierend wirken “, meint ein deutscher Mitarbeiter in der EG‑Kommission. [Die Zeit, 11.09.1992, Nr. 38]
Zitationshilfe
„desintegrierend“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/desintegrierend>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
desintegrieren
desinformieren
desinfizieren
desillusionieren
designieren
desinteressieren
desinteressiert
desistieren
deskribieren
deskriptiv