Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

deterministisch

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung de-ter-mi-nis-tisch
GrundformDeterminismus
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
den Determinismus betreffend
2.
(Willens-)‍Freiheit verneinend

Typische Verbindungen zu ›deterministisch‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›deterministisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›deterministisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Herren, die ich soeben zitiert habe, betrachten die Geschichte offensichtlich in deterministischen, hegelschen Begriffen. [Die Welt, 11.06.2005]
Ein Computer ist eine deterministische Maschine und dazu geschaffen, auf eine konkrete Eingabe hin eine genau definierte Ausgabe zu liefern. [C't, 1997, Nr. 14]
Dazu muß das zeitliche Verhalten des gesamten Systems deterministisch sein, um eine maximale Reaktionszeit auf bestimmte Ereignisse garantieren zu können. [C't, 1992, Nr. 8]
In dieser normativen Welt hat niemand die Freiheit, sich deterministisch aus seiner praktischen Freiheit herauszureden; hier kann niemand sich als reiner Kulturbeobachter zurückziehen. [Die Zeit, 28.10.2012, Nr. 43]
Nur die Überlagerung unglaublich vieler Zufallsprozesse erlaubt uns die Illusion, in einer deterministischen Welt zu leben. [Die Welt, 25.08.2003]
Zitationshilfe
„deterministisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/deterministisch>.

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