deutschgesinnt

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungdeutsch-ge-sinnt
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiel:
deutschgesinnte Leute im Ausland

Typische Verbindungen zu ›deutschgesinnt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›deutschgesinnt‹.

Verwendungsbeispiele für ›deutschgesinnt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hiernach war K. eine deutschgesinnte Stadt mit nur einem Drittel polnischer Bevölkerung.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1928, S. 900
Sie fühlten sich als eine Elite deutschgesinnter Männer, die das Reich gegen die Kommunisten verteidigten, um das „eigentliche Deutschland“ in eine bessere Zukunft hinüberzuretten.
Die Zeit, 17.01.1972, Nr. 03
In Böhmen war man deutschgesinnt, die Juden erst recht, und das war richtig, deutsche Gesinnung ist das Gegenmittel gegen deutschen Nationalismus.
Die Zeit, 10.08.1990, Nr. 33
Diese Haltung der Regierung, von der nur der deutschgesinnte Kronprinz Ludwig eine Ausnahme machte, wirkte lähmend auf das Volk.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1927, S. 987
Weiter stimmt auch das Element in diesem Absatz, daß die Verfolgungen deutschgesinnter Elemente unter der Regierung Schuschnigg möglichst an Einzelfällen dargestellt werden sollten.
o. A.: Einhundertsechsundsechzigster Tag. Freitag, 28. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 11983
Zitationshilfe
„deutschgesinnt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/deutschgesinnt>, abgerufen am 08.04.2020.

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