Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

deutschgesinnt

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung deutsch-ge-sinnt
eWDG

Bedeutung

Beispiel:
deutschgesinnte Leute im Ausland

Typische Verbindungen zu ›deutschgesinnt‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›deutschgesinnt‹.

Verwendungsbeispiele für ›deutschgesinnt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hiernach war K. eine deutschgesinnte Stadt mit nur einem Drittel polnischer Bevölkerung. [Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1928, S. 900]
Sie fühlten sich als eine Elite deutschgesinnter Männer, die das Reich gegen die Kommunisten verteidigten, um das „eigentliche Deutschland“ in eine bessere Zukunft hinüberzuretten. [Die Zeit, 17.01.1972, Nr. 03]
In Böhmen war man deutschgesinnt, die Juden erst recht, und das war richtig, deutsche Gesinnung ist das Gegenmittel gegen deutschen Nationalismus. [Die Zeit, 10.08.1990, Nr. 33]
Diese Haltung der Regierung, von der nur der deutschgesinnte Kronprinz Ludwig eine Ausnahme machte, wirkte lähmend auf das Volk. [Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1927, S. 987]
Weiter stimmt auch das Element in diesem Absatz, daß die Verfolgungen deutschgesinnter Elemente unter der Regierung Schuschnigg möglichst an Einzelfällen dargestellt werden sollten. [o. A.: Einhundertsechsundsechzigster Tag. Freitag, 28. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 11983]
Zitationshilfe
„deutschgesinnt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/deutschgesinnt>.

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