diatonisch

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungdia-to-nisch (computergeneriert)
HerkunftGriechisch
Wortbildung mit ›diatonisch‹ als Erstglied: ↗Diatonik
eWDG, 1967

Bedeutung

Musik in der Tonfolge der siebenstufigen Tonleiter fortschreitend
Gegenwort zu chromatisch
Beispiel:
die diatonische Tonleiter

Typische Verbindungen
computergeneriert

Akkordeon Geschlecht Halbton Handharmonika Harmonik Harmonika Intervall Jodel-Wahnsinn Jodelwahnsinn Leiter Melodie Melodik Mundharmonika Oktave Skala Stufe Taste Tetrachord Ton Tonleiter Ziehharmonika chromatisch enharmonisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›diatonisch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch bleibt alles diatonisch, wölben sich die melodischen Bögen so sangbar wie plausibel.
Süddeutsche Zeitung, 29.01.2003
Gleichwohl schufen sie die Basis für weitere Bestrebungen, die K. der Ordnung des diatonischen Systems anzupassen.
o. A.: K. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 9000
Trotz mancher Kühnheiten blieb seine Musik dennoch tonal und diatonisch.
Wallon, Simone: Bruneau. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1952], S. 1683
Der Verteilung der Grundintervalle nach gehören die Skalen dieser Weisen dem diatonischen und chromatischen System an.
Rihtman, Cvjetko u. a.: Jugoslawien. In: Blume, Friedrich (Hg.), Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1958], S. 45585
Die Wasserharfe hat Saiten aus dünnen Fontänen in diatonischer Stimmung.
Die Welt, 20.01.2000
Zitationshilfe
„diatonisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/diatonisch>, abgerufen am 07.12.2019.

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