Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

dicken

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung di-cken
Wortbildung  mit ›dicken‹ als Letztglied: abdicken · andicken · eindicken
 ·  mit ›dicken‹ als Grundform: verdicken

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. etw. dick machen
  2. 2. dick werden
eWDG

Bedeutungen

1.
etw. dick machen
Beispiel:
eine Suppe, die Milch dicken
2.
dick werden
Beispiel:
Obstsaft, Pudding dickt leicht

Verwendungsbeispiele für ›dicken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die suppige Sauce war nicht gedickt und bestand überwiegend aus Bier und Pfeffer. [Die Zeit, 07.05.2001, Nr. 19]
Die Wissenschaftler produzierten so Matten von etwa einem Zehntelmillimeter Dicke. [Die Welt, 05.03.2003]
Und manch einer, der Otto gut findet oder bei Neckermann auf dem Sofa shoppt, hat gleich mehrere von den dicken Bilder‑Büchern daheim. [Süddeutsche Zeitung, 19.04.2000]
Falls nötig, dickt man mit etwas Weizenschrot zu einer festen Masse, formt Bratlinge und brät in heißem Öl. [Bommer, Sigwald u. Lotzin-Bommer, Lisa: Getreidegerichte aus vollem Korn - gesund, kräftig, billig!, Krailing bei München: Müller 1957 [1941], S. 41]
Auf dem Programm zur Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte stehen auch zwei Testspiele gegen die finnischen Spitzenmannschaften HC Dennis und HC Dicken. [Die Welt, 19.01.2002]
Zitationshilfe
„dicken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dicken>.

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