diktatorial

Worttrennungdik-ta-to-ri-al (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
gebieterisch, autoritär
b)
absolut, unumschränkt

Typische Verbindungen
computergeneriert

Vollmacht

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›diktatorial‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch von seinen diktatorialen Vollmachten machte Jean wohlweislich nie Gebrauch.
Der Tagesspiegel, 05.10.2000
Die diktatorialen Tendenzen können nur zu einer Katastrophe führen und schließen das Risiko in sich, das Land seiner Unabhängigkeit zu berauben.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1962]
Daneben wäre noch eine Reihe von Werken zu erwähnen, die sich mit anderen totalitären und diktatorialen Systemen befassen, insbesondere mit China, den Satelliten und Argentinien.
Friedrich, Carl Joachim: Totalitäre Diktatur, Stuttgart: Kohlhammer 1957, S. 260
Unleugbar standen sie im Mittelpunkt ihrer diktatorialen Systeme, aber Overy stellt sich nicht intensiv genug der Aufgabe, diese zentrale Rolle mit geschärfter Begrifflichkeit zu analysieren.
Die Zeit, 13.10.2005, Nr. 42
Der Spezialist kehrt allerdings wieder in den führenden Großbaumeistern der Projekte des ersten Fünfjabresplans, nun als eine über lebensgroße Figur mit diktatorialen Vollmachten ausgestattet.
Schlögel, Karl: Petersburg, München Wien: Carl Hanser Verlag 2002, S. 406
Zitationshilfe
„diktatorial“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/diktatorial>, abgerufen am 24.04.2019.

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