dionysisch

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungdi-ony-sisch · dio-ny-sisch
HerkunftGriechisch
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben im wilden Rausch
Beispiele:
dionysische Feste, Tänze
dionysisch schwärmen
die Erinnerung an alte dionysische Nächte [FlakeSchritt223]

Typische Verbindungen zu ›dionysisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›dionysisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›dionysisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit dionysischem Temperament und lebendiger Phantasie verknüpfte er die verschiedensten Stilelemente, auch er folgte keinem System.
Robijns, Jozef u. a.: Niederländische Musik. In: Blume, Friedrich (Hg.), Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1961], S. 40083
Wenn man schon nichts versteht, dann möchte man sich doch wenigstens sinnlich, kulinarisch, dionysisch vergnügen!
Die Zeit, 28.12.2009 (online)
Fern allen sakralen Ernstes erklingt die siebenteilige Komposition klangsinnlich und beseligt, erfüllt von geradezu dionysischer Lust.
Der Tagesspiegel, 29.08.2003
Man empfand sich als dionysisch, selig antik und verstohlen auch morbid.
Süddeutsche Zeitung, 26.05.2001
Bach hat zwar nichts mit der dionysischen Seele zu tun.
Die Welt, 04.11.2000
Zitationshilfe
„dionysisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dionysisch>, abgerufen am 01.04.2020.

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