direktorial

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungdi-rek-to-ri-al (computergeneriert)
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›direktorial‹ als Erstglied: ↗Direktorialsystem · ↗Direktorialverfassung
eWDG, 1967

Bedeutung

wie ein Direktor
Beispiele:
direktoriale Gewohnheiten
er hat ein direktoriales Auftreten
Trotz dieses vertraulichen Zusammenseins blieb Hartmanns direktoriale Würde unantastbar [WildenhainSchauspieler81]

Verwendungsbeispiele für ›direktorial‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und am Berliner Ensemble bin ich jetzt nicht mehr direktorial eingebunden, sondern beschränke mich auf künstlerische Mitarbeit.
Die Welt, 15.08.2001
Mit hochklopfendem Herzen pochte ich an demselben Nachmittage an die Tür des direktorialen Sprechzimmers.
Sudermann, Hermann: Das Bilderbuch meiner Jugend. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 918
Unter diesen Umständen glaubte die Versammlung auf eine Beantwortung des direktorialen Schreibens überhaupt verzichten zu müssen.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 02.03.1910
Es beschneidet die direktoriale Entscheidungsgewalt nicht, es bewirkt eher, daß in der „offenen Dramaturgie“ Schauspieler mehr denn je Stücke lesen und beurteilen.
Die Zeit, 22.10.1971, Nr. 43
Wenns dann aber zum Klappen kommt, dann wird das in hundert Sitzungen, in Regiewinken, in direktorialen Telefongesprächen abgewürgt.
Tucholsky, Kurt: Die Ufa sucht Dichter. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1930]
Zitationshilfe
„direktorial“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/direktorial>, abgerufen am 08.04.2020.

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