Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

dissident

Worttrennung dis-si-dent
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

von einer offiziellen Meinung o. Ä. abweichend; oppositionell

Thesaurus

Synonymgruppe
dissident · regimekritisch

Typische Verbindungen zu ›dissident‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›dissident‹.

Verwendungsbeispiele für ›dissident‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich habe damals meine Strafe für das erste dissidente Buch in Kuba als Arbeiter auf dem Land. [Der Tagesspiegel, 13.07.2001]
Nur ist Julys Botschaft alles andere als neu oder dissident. [konkret, 1984]
Wie oft hat man es den Politfreunden vorgebetet: isoliert, dissident, allein und unglücklich bin ich eh, wie jeder andere auch, selber, ununterbrochen, jeden Tag. [Die Zeit, 21.07.1997, Nr. 29]
Vorher waren bereits 5000 Personen mit „dissidenten“ Anschauungen verhaftet worden. [Die Zeit, 17.11.1949, Nr. 46]
Früher reichte es, der dissidenten Äußerung das Etikett „bürgerlich“ anzuheften, um sie von vornherein vor aller Augen zu disqualifizieren. [Die Zeit, 22.10.1993, Nr. 43]
Zitationshilfe
„dissident“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dissident>.

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