divinatorisch

Worttrennungdi-vi-na-to-risch
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich die Fähigkeit der Divination besitzend

Verwendungsbeispiele für ›divinatorisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die fünfziger Jahre waren ein Jahrzehnt von bemerkenswerter divinatorischer Kraft.
Süddeutsche Zeitung, 06.08.2004
Mit seinem außergewöhnlichen divinatorischen Sinn und seiner erstaunlichen Technik übernahm und verarbeitete Bono volkstümliche Melodien.
Haraszti, Emile: Bono. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1952], S. 2759
Das Verstehen ist die Umkehrung des Aktes geistiger Produktion, hat divinatorischen Charakter und zielt auf die Beziehung von Autor und Werk (innere Form).
Ebeling, G.: Hermeneutik. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 4619
Nach einigen andeutenden Worten, divinatorischen Kürzeln, schließt sich bereits wieder der Bühnenvorhang.
konkret, 1984
Die Deutschen haben allen Grund, die Außenpolitik Hitlers divinatorisch zu nennen.
Tucholsky, Kurt: An Hedwig Müller, 03.06.1935. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1935], S. 16514
Zitationshilfe
„divinatorisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/divinatorisch>, abgerufen am 08.04.2020.

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