Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

divinatorisch

Grammatik Adjektiv
Worttrennung di-vi-na-to-risch
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich die Fähigkeit der Divination besitzend

Typische Verbindungen zu ›divinatorisch‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›divinatorisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›divinatorisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die fünfziger Jahre waren ein Jahrzehnt von bemerkenswerter divinatorischer Kraft. [Süddeutsche Zeitung, 06.08.2004]
Ich halte das für die Erfüllung der divinatorischen Pflicht des Schriftstellers. [Süddeutsche Zeitung, 08.12.2003]
Mit seinem außergewöhnlichen divinatorischen Sinn und seiner erstaunlichen Technik übernahm und verarbeitete Bono volkstümliche Melodien. [Haraszti, Emile: Bono. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1952], S. 2759]
Das Verstehen ist die Umkehrung des Aktes geistiger Produktion, hat divinatorischen Charakter und zielt auf die Beziehung von Autor und Werk (innere Form). [Ebeling, G.: Hermeneutik. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 4619]
Nach einigen andeutenden Worten, divinatorischen Kürzeln, schließt sich bereits wieder der Bühnenvorhang. [konkret, 1984]
Zitationshilfe
„divinatorisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/divinatorisch>.

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