dogmatisieren

Grammatik Verb
Worttrennung dog-ma-ti-sie-ren
Wortzerlegung dogmatisch-isieren
Wortbildung  mit ›dogmatisieren‹ als Erstglied: ↗Dogmatisierung  ·  mit ›dogmatisieren‹ als Letztglied: ↗entdogmatisieren
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

zum Dogma erheben

Verwendungsbeispiele für ›dogmatisieren‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von den Exegeten entmythologisiert, von der kirchlichen Überlieferung dogmatisiert, erscheint sie dem Leser fremd und widersprüchlich.
Süddeutsche Zeitung, 07.12.2002
Die Praxis bestand schon längst, jetzt ist sie dogmatisiert worden.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 01.03.1912
Man darf sie nicht wie ein universales Schema hinnehmen und dogmatisieren.
Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 155
Der Kraußschen These, die den Talangriff im Gebirgskriege auf Grund dieser Erfahrungen dogmatisieren möchte, steht das Werk mit sehr bezeichnender Skepsis gegenüber.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1937, S. 291
Im Marxismus der heutigen Staaten des Sowjetsystems ist diese Auffassung über Marx, Engels, Lenin und Stalin weitergeführt und dogmatisiert worden.
Conze, W.: Sozialgeschichte. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 42026
Zitationshilfe
„dogmatisieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dogmatisieren>, abgerufen am 22.09.2020.

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