dopen

Grammatik Verb · dopt, dopte, hat gedopt
Aussprache 
Worttrennung do-pen
Wortbildung  mit ›dopen‹ als Erstglied: ↗Doper
Herkunft aus to dopeengl ‘ein stimulierendes narkotisches Getränk verabreichen’ < dopeengl ‘zähe Flüssigkeit, Narkotikum, Opium’ < doopnl ‘Flüssigkeit, in die etw. eingetaucht wird, Soße’
eWDG

Bedeutung

Sport jmdn. (unerlaubt) durch Anregungsmittel zu einer vorübergehenden Leistungssteigerung aufputschen
Beispiele:
einen Läufer dopen
ein gedoptes Rennpferd
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

dopen Vb. ‘durch Reizmittel zu sportlichen Höchstleistungen anregen’, aus engl. to dope ‘ein stimulierendes narkotisches Getränk verabreichen’ (zu engl. dope ‘zähe Flüssigkeit, Narkotikum, Opium’) im 20. Jh. in die dt. Sportsprache übernommen. Engl. dope ist entlehnt (19. Jh.) aus nl. doop ‘Flüssigkeit, in die etw. eingetaucht wird, Soße’ (verwandt mit ↗taufen, s. d.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Doping betreiben · dopen
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›dopen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

AmphetaminBeispielsätze anzeigen AnabolikumBeispielsätze anzeigen AthletBeispielsätze anzeigen AufputschmittelBeispielsätze anzeigen BlutdopingmittelBeispielsätze anzeigen DDR-AthletBeispielsätze anzeigen DDR-SportBeispielsätze anzeigen DDR-ZeitBeispielsätze anzeigen EPOBeispielsätze anzeigen EpoBeispielsätze anzeigen ErythropoietinBeispielsätze anzeigen GewichtheberBeispielsätze anzeigen HormonBeispielsätze anzeigen LeichtathletinBeispielsätze anzeigen MinderjährigerBeispielsätze anzeigen RadprofiBeispielsätze anzeigen RadsportBeispielsätze anzeigen SchwimmerinBeispielsätze anzeigen SexualhormonBeispielsätze anzeigen SpitzensportlerBeispielsätze anzeigen SportlerBeispielsätze anzeigen SprinterBeispielsätze anzeigen SteroideBeispielsätze anzeigen THGBeispielsätze anzeigen TestosteronBeispielsätze anzeigen Tour de FranceBeispielsätze anzeigen WachstumshormonBeispielsätze anzeigen dopenBeispielsätze anzeigen herandopen unwissentlichBeispielsätze anzeigen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›dopen‹.

Verwendungsbeispiele für ›dopen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Allerdings musste er 2012 einräumen, in seiner aktiven Zeit selbst gedopt zu haben.
Die Zeit, 31.10.2013 (online)
Sie gibt zwar vor, selbst nie wissentlich gedopt zu haben.
Der Tagesspiegel, 16.08.2004
Otto gab bisher nur zu, möglicherweise unwissentlich gedopt gewesen zu sein.
Die Welt, 15.12.1999
Er hatte behauptet, ohne sein Wissen gedopt worden zu sein.
Bild, 08.05.1998
Aber was soll ich denn groß sagen, ich habe nicht gedopt und ich dope nicht.
Süddeutsche Zeitung, 07.04.1994
Zitationshilfe
„dopen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dopen>, abgerufen am 09.05.2021.

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