Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

dranhängen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung dran-hän-gen
Wortzerlegung dran- hängen2

Bedeutungsübersicht+

  1. [umgangssprachlich] ...
    1. 1. etw. hinzufügen
    2. 2. damit zusammenhängen
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich
1.
etw. hinzufügen
Beispiel:
er hatte schon 14 Tage Urlaub und wollte noch zwei Tage dranhängen
2.
damit zusammenhängen
Beispiel:
er hat die Bibliothek zu verwalten und alles, was da noch dranhängt

Typische Verbindungen zu ›dranhängen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›dranhängen‹.

Verwendungsbeispiele für ›dranhängen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn sie nicht rasch ein paar Dinge in ihrem Leben änderte, müßte sie ein weiteres Jahr dranhängen. [Suter, Martin: Lila, Lila, Zürich: Diogenes 2004, S. 243]
Und weil er diese Zeit braucht, hängt er eine Frage dran. [Ossowski, Leonie: Die große Flatter, Weinheim: Beltz & Gelberg 1986 [1977], S. 25]
Das ist mein ganzes Leben, und da hänge ich unheimlich dran. [Die Zeit, 05.12.1997, Nr. 50]
Die Staatlichen Museen mußten sich sehr bitten lassen, ehe sie von ganzem Herzen beschlossen, sich dranzuhängen. [Die Zeit, 28.11.1997, Nr. 49]
Was die Deutschen am besten können, ist doch, den anderen dranzuhängen. [Die Zeit, 08.06.2013, Nr. 24]
Zitationshilfe
„dranhängen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dranh%C3%A4ngen>.

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