drankriegen

GrammatikVerb
Worttrennungdran-krie-gen
Wortzerlegungdran-kriegen1
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich (durch besonderes Geschick) bewirken, dass sich jmd. einer Forderung oder Leistung nicht (länger) entziehen kann

Thesaurus

Synonymgruppe
(jemanden) strafrechtlich verfolgen · (jemanden) zur Verantwortung ziehen  ●  (jemanden) beim Arsch kriegen  derb · (jemanden) beim Wickel packen  ugs., variabel · (jemanden) drankriegen  ugs. · ↗(sich) (jemanden) schnappen  ugs.
Assoziationen
  • jemandem etwas nicht durchgehen lassen  ●  (sich) jemanden kaufen  ugs. · (sich) jemanden vorknöpfen  ugs. · (sich) jemanden zum Geburtstag schenken  ugs. · (sich) jemanden zur Brust nehmen  ugs.
  • (jemandem etwas) nicht durchgehen lassen · zur Rechenschaft ziehen  ●  ↗(sich jemanden) vornehmen  Hauptform · ↗(sich jemanden) greifen  ugs. · ↗(sich jemanden) kaufen  ugs., veraltend · ↗(sich jemanden) vorknöpfen  ugs. · (sich jemanden) zum Geburtstag schenken  ugs. · (sich jemanden) zur Brust nehmen  ugs.
  • (jemandem) beikommen · ↗(jemanden) belangen · (jemanden) zu fassen bekommen  ●  (jemanden) am Arsch kriegen  derb · (jemanden) an den Hammelbeinen kriegen  ugs., fig. · (jemanden) an den Wickel bekommen  ugs. · (jemanden) an den Wickel kriegen  ugs., salopp · (jemanden) zu fassen kriegen  ugs.
Synonymgruppe
(er) gehört mir · (etwas) gegen jemanden in der Hand haben  ●  (jemanden) am Arsch haben  derb · (jemanden) am Wickel haben  ugs. · (jemanden) drankriegen  ugs. · (sich) jemanden kaufen  ugs.
Assoziationen
  • ein hoffnungsloser Fall (sein) · ↗erledigt (sein) · ↗verloren (sein)  ●  bald weg vom Fenster (sein)  ugs. · ↗geliefert (sein)  ugs.
  • (jemandem) zugeschrieben werden · auf jemanden zurückfallen · den schwarzen Peter haben · jemandem angelastet werden · verantwortlich gemacht werden für

Typische Verbindungen
computergeneriert

kriegen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›drankriegen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn die einen drankriegen wollen, dann finden sie auch was.
Arjouni, Jakob: Chez Max, Zürich: Diogenes 2006, S. 158
Sollte es wirklich die oberste Priorität einer kommunalen Regierung sein, auch noch den letzten Nikotinjunkie dranzukriegen?
Der Tagesspiegel, 19.08.2002
Die Arbeitsverantwortung ist viel schärfer definiert, dafür kriegen sie dich auch leichter dran, wenn du Mist gebaut hast.
Süddeutsche Zeitung, 30.11.1999
Mit dieser Probe und modernsten Gentests haben wir ihn jetzt drangekriegt.
Bild, 03.12.2001
Es werden weiter diejenigen Frauen Anzeige erstatten, die ihren Mann auch bisher schon wegen Nötigung oder Körperverletzung drangekriegt haben.
Die Zeit, 10.04.1995, Nr. 15
Zitationshilfe
„drankriegen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/drankriegen>, abgerufen am 26.03.2019.

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